
ISBN 978-3-8334-9102-3
Hardcover, 240 Seiten
27,80 Euro

Die Autorin, Jahrgang 1941, ist gelernte Rundfunktechnikerin mit anschließendem Studium der Hochfrequenztechnik. Das war die Zeit, in der die Fragen nach dem Lebenssinn immer stärker in den Vordergrund traten, nach dem: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Hat der Mensch einen freien Willen?
Flucht in den Westen
Wenige Tage vor dem Mauerbau in Berlin 1961 geriet die Studentin Brit Kohun in den Sog Abertausender, die in die BRD flüchteten, wo sich dann ihre beruflichen Ziele nicht mehr verwirklichen ließen. Stattdessen sah sie sich als Kauffrau bald einem jahrzehntelangen Konkurrenz- und Existenzkampf ausgesetzt, der auftauchende Sinnfragen schon im Keim ersticken ließ. Das änderte sich erst nach Jahren, als sie stress- und krankheitsbedingt innehalten musste.
Wege nach Innen
Durch Autogenes Training und die tägliche Meditation versuchte sie, Ruhe und Gelassenheit zu finden. Innere Welten taten sich ihr auf. Ihr atheistisch geprägtes Weltbild - Resultat aus der DDR-Erziehung - kam ins Wanken. Mehr und mehr wendete sie sich fernöstlichen Philosophien zu – besonders dem Buddhismus. Bald schien sie, ihre wahre Berufung gefunden. Sie absovierte eine Ausbildung zur Reinkarnationstherapeutin.
Aber das Schicksal hatte mehr mit ihr vor
Durch eine Aneinanderreihung von mysteriösen Zufällen, welche sie in ihrem Buch „In Nostradamus’ Fußstapfen“ beschreibt, sah sie sich Anfang1989 plötzlich mit einer düsteren Zukunft der Menschheit konfrontiert. Bilder von einem total verseuchten Planeten – aller Schönheit und Vielfalt beraubt – stürzten sie in große Gewissensnöte, zumal sie erfuhr, dass die unmittelbare Gefahr von europäischen Kernkraftwerken ausgehen würde.
Tomas Johannsen Zukunftsvisionen
Bereits 1992 versuchte sie, Johannsens „Zukunftsvisionen“ publik zu machen. Aber niemand wollte etwas von einer erheblichen Klimaerwärmung und von großen Umweltkatastrophen oder explodierenden Atomkraftwerken im 21. Jahrhundert wissen. Erst recht nicht von einer stark dezimierten Menschheit, die vorwiegend in hermetisch nach außen abgeriegelten Kuppelstädten oder in unterirdischen Wohnanlagen ihr Leben fristen muss.Was nun?
Erneute Kehrtwende
Durch Hinwendung zum christlichen Glauben versuchte die Autorin, sich der düsteren Zukunftsbilder zu entledigen, die tonnenschwer auf den Schultern lasteten. Sie vertraute ganz auf Gottes gerechtes Wirken in Sachen Zukunftschronik. Einige Zeit ging es auch gut - und sie glaubte, ihren inneren Frieden wiedergefunden zu haben. Aber dann kam Schicksalsschlag auf Schicksalsschlag.
Achterbahn des Lebens
Schwerwiegenden Krankheiten, Operationen, Pflegefall in der Familie, Arbeitsausfälle. Immer wieder versuchte sie, beruflich Fuß zu fassen. Aber dann kam der schwerste Schicksalsschlag, der frühe Tod ihrer einzigen und über alles geliebten Tochter! „Warum nur all die Prüfungen?“, fragte sie sich immer wieder; sie hoffte auf ein Fingerzeichen von oben.
Späte Einsicht
Jahre später erkannte sie den wahren Grund: Die Zukunftseinblicke ihres Probanden sollten zum Wohle der Menschheit und unserer Mutter Erde veröffentlicht werden! Erneut machte sie sich an die Arbeit. Leider fand sie lange Zeit keinerlei Unterstützung. Und alles im Alleingang durchzustehen, dazu fehlte es ihr nicht nur an Mut und Durchsetzungsvermögen, sondern auch an einer stabileren Gesundheit.
Mit 68 Jahren geht sie in die Offensive
Durch intensives Studium der klassichen Homöopathie und deren praktischen Anwendung konnte sie inzwischen an Leib und Seele so weit gesunden, dass sie nach mehreren Fehlversuchen nochmal den Schritt in die Öffentlichkeit wagt. Denn angesichts des dramatischen Klimawandels und großer bevorstehender Umweltkatastrophen, in denen laut Zukunftschronik mehrere Atomkraftwerke in Europa involviert sein sollen, haben wir keine Zeit mehr zu verlieren!