Infos zum Buch:

ISBN 978-3-8334-9102-3
Hardcover, 240 Seiten
27,80 Euro

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Die erste Reinkarnationssitzung

Tomas Johannsen

So lief sie ab (Zitat aus dem Buch):

"Als Johannsen auf der Couch Platz genommen hatte, war er total unruhig. Erst störte ihn die helle Tapete an der Wand, dann die harte Unterlage, auf der er lag, dann noch ein Hund, der in der Ferne bellte, danach das Tuch, das ich über seine Augen gelegt hatte. Seine Unruhe übertrug sich mehr und mehr auf mich. Ich sah die Sitzung schon gescheitert, noch bevor sie begonnen hatte. Da sagte er ganz unerwartet: „Du kannst jetzt beginnen.“

„Aber Tomas, du bist doch noch gar nicht entspannt“, hielt ich ihm entgegen.

„Doch, doch! Das bin ich“, meinte er, was ich dennoch bezweifelte. Aber ich wollte ihm nicht widersprechen und damit noch nervöser machen. Mein Konzept, was ich mir vorher für diese Sitzung so schön zurechtgelegt hatte, geriet total durcheinander. Ich rang um Worte. - Schließlich schickte ich ein Stoßgebet zum Himmel.

„Tomas, bitte dein ‚Höheres Selbst’, dich jetzt in deine früheste Kindheit zurück- zuführen“, kam es mir spontan über die Lippen. Ich erwartete ein Murren oder Stirnrunzeln, aber nichts dergleichen geschah. Offensichtlich konnte er sich mit dem Begriff „Höheres Selbst“ ganz gut arrangieren.

„... und zwar in ein Erlebnis, wo du unter heftigen Kopfschmerzen zu leiden hattest“, fügte ich zaghaft hinzu.

Ich wartete ab. Auf einmal sagte er: „Ja, ich kann mich sehen.“
„Du kannst dich wirklich sehen?“, fragte ich skeptisch. „Wo bist du denn?“ [ . . .]

Wer ist Tomas Johannsen?

Brit Kohun beschreibt den Mann, der zwischen
Vergangenheit und Zukunft reiste


Tomas Johannsen

Tomas Johannsen, Jahrgang 1952, kommt aus ein- fachem Haus. Bereits früh verstarben seine Eltern, die wichtigsten Bezugspunkte in seinem Leben. Von seinen Interessen und Hobbys ist wenig zu berichten, nur dass er sich neben modernen Techniken und der Allgemeinmedizin für die geschichtliche Entwicklung von Mensch und Tier interessiert.

Er ist eher praktisch veranlagt, der in kürzester Zeit komplizierte technische Zusammenhänge erfasst und eingeschlichene Mängel reparieren kann. Er bezeich- net sich selbt als Einzelgänger, der sich auf das We- sentliche beschränkt und nur an das glaubt, was durch wissenschaftliche Versuche untermauert wur- de. Weder Esoterik noch Spiritualität habe in ihm Platz.

Warum konnte er trotzdem die nahe
und ferne Zukunft wie eine
aufgerollte Schriftrolle vor sich sehen?


Tomas Johannsen – Ein Visionär? Ein Zeitreisender?

Handelte es sich bei Johannsen um präkognitive Voraussagen?
Präkognition (lat.: Erkenntnis) ist eine Form des Voraussehens eines Ereignisses aus der Zukunft, ohne dass hierfür ein rationalesWissen zur Verfügung steht. Viele bekannte Seher (u.a. Nostradamus, Edgar Cayce, Alois Irlmaier) schienen sich dieser Art von Hellsichtigkeit bedient zu haben, zumal gewisse Parallelen zu Johannsens „Zukunftsvisionen“ bestehen.

Johannsen in verschiedenen zukünftigen Verköperungen?
Ein Umstand, welcher nicht nur durch die Reinkarnationslehre erklärbar ist, sondern es gibt zahlreiche Übereinstimmungen mit den Pilotstudien der amerikanischen Therapeuten (für Rückführungen bzw. Vorausführungen), Dr. Helen Wambach, Dr. Chet Snow und Bruce Goldberg. Diese führten Tausende von Probanden in die nächsten Jahrhunderte voraus, welche ähnliche düstere Zukunftsszenarien beschrieben.

Johannsen - eine Art Inselbegabter?
Heute sind weltweit etwa hundert Menschen mit Inselbegabungen bekannt, welche zu außergewöhnlichen (Hirn-)Leistungen fähig sind. Die Hirnforschung, ein relativ junger Wissenschaftszweig, bringt schwerwiegende Kopfverletzungen für Inselbegabungen in Verbindung, die in der Regel jenseits eines bewussten Zugriffs liegen. Aber genau derart tiefgreifende Traumata hat Johannsen aufzuweisen, wodurch ihm vermutlich ein privilegierter Zugang zu tieferen Informationsebenen ermöglicht wurde.

Johannsen ein Zeitreisender?
Ein mentaler Zeitreisender sei er in jedem Fall, meint Brit Kohun, da sich ihm schon rein gedanklich die unterschiedlichsten Epochen erschlössen. Aber Johannsen sei noch mehr, nämlich ein echter Zeitreisender, dem es in seinem zukünftigen Leben gelingen wird, Raum-Zeit-Grenzen zu überwinden. Das bezeugen seine Botschaften aus der Zukunft. Alles nur Sience fiction? Nein! Denn auch renommierte Quantenphysiker schließen nicht aus, dass es einer fortgeschritteneren Zivilisation gelingen wird, diesen „Quantensprung“ zu vollziehen.

     Zitat: „Wir stehen nicht am Ende, sondern erst am Anfang einer neuen Physik.
     Aber was auch immer wir finden werden, immer wird es neue Horizonte geben,
     die stets auf uns warten werden.“ (Michio Kaku) http://de.wikipedia.org/wiki/Michio_Kaku

Ist es seine Bestimmung, die verheerende Folgen unseres Tuns aufzuzeigen?
Auch davon ist die Autorin inzwischen überzeugt. Denn warum sollte der Schöpfergeist nicht am Abgrund eines atomaren Chaos eine Art Empfangsantenne in einem Menschengehirn erschaffen können, damit Appelle aus einer düsteren Zukunft zu uns dringen können, bevor es zu spät ist? Nüchtern betrachtet ist es geradezu zwingend, dass unsere verzweifelten Nachfahren, die ihr Leben auf einem atomar verseuchten Planeten fristen müssen, alles daran setzen werden, um heutige Gnerationen vorzuwarnen?

     Immerhin geht es um die Artenvielfalt auf unserem
     Erdplaneten, der in großer Gefahr ist – und um
     den Fortbestand der gesamten Menschheit.

 
© Brit Kohun 2009